Schlangestehen gehört am Sonntag dazu

Gassenmarkt: Zahlreiche Gäste schlendern am zweiten Veranstaltungstag über die nicht ganz autofreie Wald-Michelbacher Ludwigstraße / Zufriedene Gesichter überall

WALD-MICHELBACH. Am Sonntag war das Gedränge in Wald-Michelbach groß. Modenschauen, Schaubacken, Kunstausstellungen, ein Streichelzoo, Bullriding und viele weitere Attraktionen lockten zahlreiche Besucher zum Gassenmarkt in die Überwaldgemeinde.

Doch nicht ganz autofrei

Besonders dicht gedrängt standen die Besucher am Sonntagnachmittag in der Ludwigstraße, um sich vom mode-team Schäfer über die aktuellen Trends im Herbst und Winter informieren zu lassen. Amateurmodelle flanierten über den Laufsteg und präsentierten eine breite Palette von Kleidungsstücken bekannter Marken. Und auch die Kochvorführungen bei Möbel Oberle erfreuten sich am Gassenmarkt- Sonntag großer Aufmerksamkeit.

Dann doch nicht ganz autofrei war jedoch die Ludwigstraße: Zahlreiche Autofirmen nutzten die Sperrung am Sonntag, um ihre Fahrzeuge vorzustellen. Wie in den vergangenen Jahren hatte VW Lammer zudem ein breites Unterhaltungsprogramm organisiert, das dafür sorgte, dass sich viele Besucher und auch etliche Aussteller nach dem offiziellen Ende dort einfanden. Zur Musik der Band The Country Jamboree tanzten Line Dancer verschiedener Gruppen. Beim Bullriding konnten Kinder und Erwachsene zeigen, wie gut sie sich auf dem wild buckelnden Kunstrind halten können. Letztlich war aber eigentlich immer „das Tier“ der Gewinner.

Großes Interesse fanden auch die Ausstellungen mit Kunstwerken von Hobbykünstlern aus der Region. Die Infostände der Zukunftsoffensive Überwald und der Energieberatung Kreis Bergstraße waren ebenfalls gut frequentiert und der Champagnerstand, vor einigen Jahren als Symbol für die Verschwisterung mit der französischen Kommune Montmirail beim Gassenmarkt eingeführt, war auch an beiden Tagen eine gefragte Anlaufstelle.

Funktion: erfüllt

Tatsächlich Schlange standen die Bummler nicht nur beim Eiscafé Cortina, auch bei den vielen gastronomischen Betrieben im Ortskern war einiges los. Bei allen Anbietern waren am Sonntag frohe Gesichter zu sehen, so gut war die Resonanz. Beispiel Italienische Mode & Mehr: Die Mode-Experten müssen in den nächsten Tage wieder nach Italien, um für Nachschub zu sorgen.

Die Besucher blieben auch bei den anderen Anbietern nicht nur an den Ständen stehen – sie gingen auch oft mit den Worten „Ich wusste ja gar nicht, dass ihr so etwas auch im Sortiment habt“ in die Geschäfte. Und damit erfüllte der Gassenmarkt genau seine Funktion.

Quelle: Odenwälder Zeitung 14. SEPTEMBER 2010, kko

Eingestellt von Wirtschaftsvereinigung Überwald am 02.09.2011